Hier finden Sie in unserem "Blick auf Niedersachsen" Auszüge aus rechten Aktivitäten in Niedersachsen.
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Wir wollen eine Gesellschaft, die auf Solidarität gründet und als soziale Demokratie lebt. Unser Menschenbild wurzelt in der Aufklärung und sieht den Menschen als aktives, vernunftbegabtes Wesen. In diesem Menschenbild sind Humanität und solidarisches Handeln als menschliche Eigenschaften angelegt. Wir wollen dazu beitragen, alle Gefährdungen der
sozialen Demokratie, besonders aber die Bedrohungen durch Rassismus und Rechtsextremismus, abzuwehren. (Aus dem Leitbild von Arbeit und Leben)
Vortrag am 27.08.2010 "Die extreme Rechte im Landkreis Goslar und der niedersächsischen Harzregion"
"Festung Harz" – Die extreme Rechte
im Landkreis Goslar und der niedersächsischen Harzregion
Vortragsveranstaltung und Vorstellung der aktualisierten
Neuauflage der Informationsbroschüre "Festung Harz".
Am 27.08.2010 findet in der Jugendherberge Goslar um 19
Uhr eine Vortragsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus in der Harzregion
statt. Referent für die Veranstaltung ist der Journalist Kai Budler, der unter
anderem für den NPD-Blog und die Internetseite „Störungsmelder“ tätig ist.
Veranstalter ist die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG). Die
Veranstaltung wird über den Lokalen
Aktionsplan Goslar des Bundesprojektes „Vielfalt
tut gut“ gefördert.
Die
Broschüre kann nach der Veranstaltung kostenlos mitgenommen werden. Größere
Mengen bitte im Vorfeld ankündigen! Später wird die Broschüre dann über die
ARUG, gegen Porto erhältlich sein.
am Freitag 27. August 2010
um 19:00 Uhr
Jugendherberge Goslar
Rammelsberger Straße 25, Raum Rammelsberg
Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Goslarer Bündnis
gegen Rechtsextremismus und die Jugendherberge Goslar
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von
ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien
oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits
in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder
sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den
Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Die 1. Auflage der Broschüre kann als PDF hier heruntergeladen
werden.
„Film ab“ – hieß es am Wochenende in der Jugendherberge
Goslar. Ein schwarzer Wagen nähert sich einer Gruppe Kindern mit Schulranzen,
ein Mädchen wird angesprochen und steigt ein, der Wagen braust mit
quietschenden Reifen los…
Was anmutete wie ein mögliches Verbrechen, war genau das Gegenteil. Eine Gruppe von8-11 Jährigen hatte sich bereit erklärt, an
einer DVD für mehr Sicherheit für Kinder mitzuwirken. Drei typische
Gefahrensituationen: der dunkle Nachhauseweg, der sich nach der Musikschule als
der schnellste Heimweg anbietet, die fremde Autofahrerin, die sich als
Polizistin ausgibt und ein Kind bittet mitzufahren, um ihr einen Weg zu zeigen
und ein Erwachsener, der sich im Internet alsKind ausgibt und sich verabreden möchte, angeblich um Spielkarten zu
tauschen. - „Szenen wie diese passieren
leider häufiger als wir allgemein annehmen“ weißHerr Neu, der bei seiner Tätigkeit als
pädagogischer Mitarbeiter in der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt in
Braunschweig (ARUG) Sicherheitstrainings in ganz Niedersachsen durchführt und
in ständigem Kontakt mit Schulen und anderen Präventionseinrichtungen ist. Mit
der von ihm organisierten Präventionsreihe „Mit Sicherheit selbstbewusst“,möchte die ARUG dazu beitragen, dass Pädagogen, Eltern und Kinder für
diese Probleme sensibilisiert werden. „Derartige Projekte unterstützen wir
gerne“, begeistert sich Frau Dyckhoff, die Herbergsleiterin der Jugendherberge
am Rammelsberg und stellt mit ihrem Mann nicht nur Räume und Verpflegung zur
Verfügung, sondern es wirken auch beide aktiv als Akteure mit.
Die Idee von "Mit Sicherheitselbstbewusst"
ist es, Kinder für
Gefahren des Alltags sanft zu sensibilisieren und sie gleichzeitig im
Umgang mit herausfordernden Situationen zu stärken. In die
Gesamtkonzeption sollen Eltern,
Lehrkräfte, pädagogisch Arbeitende sowie alle anderen Interessierten
mit einbezogen werden, die Einfluss auf die Entwicklung der Kinder
haben und somit wichtige Unterstützer des Präventionskonzepts sind.
Zum Abschluss des Projekts wird es eine Broschüre geben, welche Informationen und
Methoden enthält, um für die Präventionsarbeit mit Kindern und
Jugendlichen angewendet werden zu können. Zusätzlich wird in
Zusammenarbeit mit dem Multimedia Studio Regenbogen aus
Wiedelah eine DVD mit Filmen
zur praktischen Arbeit im Unterricht erstellt, die der Broschüre
beiliegt. Diese ist ab September über die ARUG gegen eine geringe
Schutzgebühr erhältlich.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen sowie an den
Trainingskursen ist aufgrund der Förderung über das Bundesprogramm
"VIELFALT TUT GUT." für alle kostenlos!
In der Umsetzung unserer Trainingskurse orientieren wir
uns an den Standards der polizeilichen Selbstbehauptungs-/
Selbstverteidigungtrainings, welche das Landeskriminalamt Niedersachsen
2005 herausgegeben hat. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für
Angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim wird einer dieser
Trainingskurse durch Studierende der Hochschule evaluiert und auf
nachhaltige Verhaltensänderung bei den Kindern überprüft. Die Ergebnisse
werden in der o. g Broschüre "Mit Sicherheit selbstbewusst" im
September veröffentlicht. Ziel ist es, auf die notwendigen qualitativen
Standards für Angebote in diesem Bereich hinzuweisen und gleichzeitig
das eigene unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten auf den Prüfstand zu
stellen.