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Förderung

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 Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“.

 

Aktivitäten :: in Niedersachsen (Auszüge)

 

Hier finden Sie in unserem "Blick auf Niedersachsen" Auszüge aus rechten Aktivitäten in Niedersachsen.
Sollten Sie Fragen zu einzelnen Aktivitäten haben können Sie sich per E-mail oder telefonisch direkt an uns wenden. Ergänzende Informationen zu Aktivitäten in Niedersachsen können Sie uns über unser Meldeformular mitteilen.

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    Hildesheim: "Mahnwache" in der Hildesheimer Innenstadt am 14.01.2010
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    Delmenhorst: Prozess gegen Neonazi am Amtsgericht Wildeshausen 13.01.2010
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    Hannover: 18-Jähriger in U-Bahn verprügelt, U-Bahn-Station Kröpcke 01.01.2010
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    Hannover: Unbekannte sprühen rechtsradikale Parolen in Weetzen 30.12.2009
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    Braunschweig: Wintersonnenwende der Burschenschaft Thormania 19.12.2009
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    Celle: "Wintersonnenwende" in Eschede 19.12.2009
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    »Pressereaktionen: Seilschaften deckten Jahrzehnte einen Obersturmbannführer der SS 18.12.2009
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    »Pressereaktionen: Kein Neonazi-Zentrum in Faßberg 16.12.2009
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    Lüneburg: Spende für den NPD UB Lüneburg 12.12.2009
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    Hannover: Rechtsextremisten verteilen Flugblätter als Weihnachtsmänner, 12.12.2009
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    Lüneburg: Ungeklärtes Feuer bei "Hatecore" in Lüneburg 11.12.2009
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    Lüneburg: JN versucht Infoheft zu verteilen, 10.12.2009
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    Harburg: Rechtsschulung mit RA Gisa Pahl in Tostedt am 05.12.09
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    »Pressereaktionen: Per Postkarte ins rechte Milieu 01.12.2009
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    Goslar: NPD "Protest-Mahnwache" in Vienenburg am 01.12.09
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    Überregional: Berlin: Fast drei Jahre Haft für rechtsextremen DJ 30.11.2009
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    Hannover: SS-Runen und Hakenkreuze an Schule gesprüht 28.11.2009
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    Goslar: Parolen und ein Hakenkreuz in Langelsheim an die Sporthalle geschmiert 26.11.09
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    Harburg: NPD zieht Demoanmeldung für Buchholz zurück 25.11.2009
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    »Pressereaktionen: Niedersachsen: Erneutes NPD-Verbotsverfahren ist abgelehnt worden 25.11.2009
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Wir wollen eine Gesellschaft, die auf Solidarität gründet und als soziale Demokratie lebt. Unser Menschenbild wurzelt in der Aufklärung und sieht den Menschen als aktives, vernunftbegabtes Wesen. In diesem Menschenbild sind Humanität und solidarisches Handeln als menschliche Eigenschaften angelegt. Wir wollen dazu beitragen, alle Gefährdungen der sozialen Demokratie, besonders aber die Bedrohungen durch Rassismus und Rechtsextremismus, abzuwehren. (Aus dem Leitbild von Arbeit und Leben)

 
Neuauflage: "Ferien im Führerbunker" PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 11. November 2008

Andrea Röpke: "Ferien im Führerbunker"
Die neonazistische Kindererziehung der "Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ)". Mit einem Vorwort von Gideon Botsch, 2. erweiterte u. überarbeitete Auflage, Taschenbuch 168 Seiten inklusive Filmdokumentation zur HDJ (DVD-Video, Spielzeit 13 min.) - Bestellbar in unserem Online-Shop

Ein Verbot der neonazistischen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) allein reicht nicht – Aufklärung und pädagogische Konzepte gegen die organisierte braune Kindererziehung sind dringend erforderlich!
 
Mit der Herausgabe der aktualisierten HDJ-Broschüre „Ferien im Führerbunker“ der Journalistin Andrea Röpke (168 Seiten) möchte die „Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt“ (ARUG) in Braunschweig dazu beitragen, dass über die jahrzehntelang gewachsene rechtsextreme Kindererziehung bundesweit umfassend informiert wird.
 
Politiker aller etablierter Parteien fordern das Ende des Neonazi-Vereines. Seit Juni 2008 läuft ein vereinsrechtliches Ermittlungsverfahren des Bundesinnenministeriums, um ein Verbot zu prüfen. Im Oktober diesen Jahres wurden bei 88 Anhängern der HDJ Hausdurchsuchungen durchgeführt. Verurteilungen und Ermittlungsverfahren gegen maßgebliche HDJ-Funktionäre belegen den höchst antidemokratischen Charakter der HDJ. Aktuelle Schulungslager, rassistische Hintergründe, militante Aktionen, sowie die enge Anbindung an die Führung der NPD werden in der überarbeiteten Broschüre offengelegt.


 
Inhaltliche Bezüge und personelle Verflechtungen zur 1994 verbotenen, militanten „Wiking-Jugend“ werden explizit herausgestellt. Auch der aggressiv-kämpferische Hintergrund der HDJ zeichnet sich in den zusammengestellten Informationen immer deutlicher ab. Ein Verbot des Neonazi-Vereines ist zu erwarten.
 
Dennoch muss betont werden: auch ein Verbot wird diese fanatischen Neonazis nicht von ihrer selbsternannten Aufgabe der soldatischen Erziehung von 7- 29-Jährigen im nationalsozialistischen Sinne abhalten. Nationalistische  und rassistische Indoktrination von Kindern und Jugendlichen hat es seit Kriegsende gegeben – sie wurde nur wenig thematisiert. Bereits 7 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches und seiner Hitlerjugend wurde die „Wiking-Jugend“ gegründet, sie existierte 42 Jahre ungestört. Rund 15.000 Mädchen und Jungen sollen durch ihre braune Schule gegangen sein – viele von ihnen zählen heute zur Spitze von NPD und Kameradschaften. Nach dem Ende der der „Wiking-Jugend“ verlagerten die Neonazis ihre Arbeit zunächst nach Belgien, engagierten sich in der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ oder suchten sich Tarnorganisationen. Sie bauten auch in Niedersachsen wieder neue, konspirativere Strukturen auf.
 
Noch heute sind die alten Köpfe und ihr Nachwuchs ungehindert am Werk. Aber die HDJ ist nicht die alleinige braune Truppe mit Erziehungsauftrag. Der Berliner Journalist Maik Baumgärtner stellt den insbesondere auch in Niedersachsen sehr aktiven rechten „Freibund – Bund Heimattreuer Jugend“ in der Broschüre vor.
 
Der Neuauflage von „Ferien im Führerbunker“ liegt eine rund 10-minütige DVD des freien Journalisten Otto Belina bei. Das Film- und Fotomaterial soll einen Einblick in die braune Parallelwelt dieser Kinder und Jugendlichen ermöglichen. Belina stellt „Lagerleben“, „Ideologie“ und weitere Komponenten der HDJ dokumentarisch vor.
 
Der Leiter der „Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt“ (ARUG) Braunschweig, Reinhard Koch, erfahrener Rechtsextremismus-Kenner und Präventionsexperte, weist darauf hin, dass das Thema uns alle angeht! Unsere Zivilgesellschaft wird auch in Zukunft mit diesen jugendlichen Neonazi-Anführern konfrontiert werden. Koch fordert nachhaltige, pädagogische Konzepte gegen die organisierte Neonazi-Kindererziehung und weist immer wieder auch auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung und damit die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Jugendschutz hin.
 
Verbote können Signale sein – aber eine beherzte, kreative und konzeptionelle Prävention können sie nicht ersetzen.
 
Diese Dokumentation soll als Aufklärungshilfe dienen und einen Überblick über Ideologien, Strategien und Handlungsweisen der HDJ geben – zum Wohl von Kindern und Jugendlichen.
 
Braunschweig, 10.11.2008
 
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT.
Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie"

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Ost gGmbH 
Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt

Bohlweg 55, 38100 Braunschweig

Fon: (05 31) 1 23 36 -42
Fax: (05 31) 1 23 36 -55
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Internet: www.arug.de
 

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