Förderung
| Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“. |
Aktivitäten :: in Niedersachsen (Auszüge)
Hier finden Sie in unserem "Blick auf Niedersachsen" Auszüge aus rechten Aktivitäten in Niedersachsen.
Sollten Sie Fragen zu einzelnen Aktivitäten haben können Sie sich per E-mail oder telefonisch direkt an uns wenden. Ergänzende Informationen zu Aktivitäten in Niedersachsen können Sie uns über unser
Meldeformular mitteilen.
- -
Braunschweig: Neonazis provozieren Demonstranten, 09.05.2010 - -
Delmenhorst: Brandanschlag in Delmenhorst, 29.04.10 - -
Braunschweig: Zwei Betrunkene in der Südstadt festgenommen, 27.04.2010 - -
Wolfenbüttel: Andreas Molau gibt Mandat zurück, 29.04.2010 - -
Harburg: Übergriff von Neonazis in Hollenstedt 24.4.2010 - -
Wolfsburg: Rechtsextremer wird wegen Attacke auf Fotografen angeklagt, 16.04.2010 - -
Goslar: NPD strebt weitere Mandate im Harz an, 03.03.2010 - -
Delmenhorst: "Mahnwache" unter dem Motto "Verfassungsschutz abschalten - Politische Verfolgung stoppen!", 25.02.2010 - -
Hameln: Überfall von Neonazis beim "Wessel-Gedenken", 24.02.2010 - -
Osnabrück: Gründung des JN-Stützpunktes Osnabrück / Osnabrücker Land 30.01.2010 - -
Hildesheim: "Mahnwache" in der Hildesheimer Innenstadt am 14.01.2010 - -
Delmenhorst: Prozess gegen Neonazi am Amtsgericht Wildeshausen 13.01.2010 - -
Hannover: 18-Jähriger in U-Bahn verprügelt, U-Bahn-Station Kröpcke 01.01.2010 - -
Hannover: Unbekannte sprühen rechtsradikale Parolen in Weetzen 30.12.2009 - -
Braunschweig: Wintersonnenwende der Burschenschaft Thormania 19.12.2009 - -
Celle: "Wintersonnenwende" in Eschede 19.12.2009 - -
»Pressereaktionen: Seilschaften deckten Jahrzehnte einen Obersturmbannführer der SS 18.12.2009 - -
»Pressereaktionen: Kein Neonazi-Zentrum in Faßberg 16.12.2009 - -
Lüneburg: Spende für den NPD UB Lüneburg 12.12.2009 - -
Hannover: Rechtsextremisten verteilen Flugblätter als Weihnachtsmänner, 12.12.2009
| Meldeformular |
Newsletter
| Hier haben Sie die Möglichkeit, die Arbeit der ARUG durch eine Spende zu unterstützen. |
| Um hier zu spenden, benötigen Sie einen Paypal-Account. |
| Für Demokratie und Menschlichkeit |
|
|
|
| Donnerstag, 28. Januar 2010 | |
|
„Für Demokratie und Menschlichkeit – Vergangenheit erinnern, Zukunft gestalten“ Ein Rückblick von: Juliane Hoffmann, 12. Klasse Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn
Jugendveranstaltung am 27. Januar 2010,
„Der von der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltete Projekttag zu Demokratie und Menschlichkeit war in zwei große Teile geteilt. Der erste Teil am Morgen handelte darum die Vergangenheit zu erinnern und sich das Fehlen von Demokratie und Menschlichkeit im dritten Reich erneut vor Augen zu rufen, während der zweite Teil dazu diente sich Gedanken zur heutigen Situation der Menschlichkeit zu machen, um die Zukunft nach Möglichkeit ohne Rechtsextremismus zu gestalten. Von diesen Schicksalen ergriffen über die man in Dreier-Gruppen diskutiert hatte, begann der Erlebnisbericht von Channa Birnfeld, die ebenfalls ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert wurde, wie ihre gesamte Familie. Der Bericht war lang, aber nicht langweilig. Die Offenheit und Genauigkeit mit der Frau Birnbaum ihre Geschichte den Zuhörern darlegte, ist bewundernswert. Schnell wurde klar, dass Zusammenhalt, und kleine Erfolge, die neue Hoffnung gaben, ihr unter anderem das Leben gerettet haben. Sie hatte, wie wenig andere, das Glück als Schreiberin im Konzentrationslager arbeiten zu dürfen, was ihr zeitweise harte körperliche Arbeit bei Wind und Wetter ersparte und somit ihre Kräfte langsamer aufzehrte. Die Vergangenheit hat sie geprägt. Die Angst vor dem Hunger- und Kältegefühl, und der Wille sich nie mehr erniedrigen zu lassen sind Narben dieser Zeit. Genauso wie das Unverständnis wie man so unmenschlich handeln kann und wie solche Gräueltaten vollbracht werden können immer bleiben wird. Die Erfahrung hat sie abgehärtet, und doch bleibt sie noch heute von den grausamen Erinnerungen verfolgt. Das Interesse der junge Leute und die Zeit haben sie sich öffnen lassen, sodass sie ihre ergreifende Geschichte mit uns teilen kann. Wie sie selbst sagt: „Das geht nicht mit der Wäsche raus, das bleibt“, aber zumindest hat sie ihren Weg gefunden, damit umzugehen.
Nach einer Mittagspause und etwas Zeit seine Gedanken zu dem Erfahrenen zu ordnen begann der zweite Teil. Hier stand die aktuelle Problematik mit Rechtsradikalismus im Vordergrund. Nachdem eine umfassende Definition von Rechtsradikalismus sowohl leicht verständlich als auch umfassend gegeben wurde, wurde über Hintergründe von rechtsgewandten Bewegungen referiert. Kompetent und locker brachte ein Mitarbeiter der Arbeitsstelle gegen Rechtsradikalismus und Gewalt in Braunschweig Zusammenhänge nah. Besonderes Augenmerk lag darauf den Schülern mitzuteilen, warum Rechtsradikalismus für viele junge Leute so attraktiv erscheint. Die Attraktivität ist nicht nur auf die Vielseitigkeit zurückzuführen, sondern auch auf die entsprechend gute Werbung die rechte Parteien ausüben, z.B. durch Musik, die zudem die Gewaltbereitschaft immens fördern kann. Um die Schüler davor zu schützen die Demokratie und unsere Menschenrechte in Frage zu stellen indem sie sich rechts orientieren, wurden ihnen viele Tipps mit auf den Weg gegeben wie man menschenverachtendes Verhalten stoppen kann. Wichtig ist sich selbst immer wieder zu fragen inwiefern man selbst nach seinem Ideal handelt, und ob man nicht selbst jemanden ausgrenzt im Alltag. Verantwortlich im Forum Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn: Kerstin Ott Den Artikel mit Bildern: http://www.fes.de/forumjugend/html/documents/FuerDuMJan2010_Schuelerartikel_JuleHoffmann.pdf |





