Beratung für Eltern & Angehörige von Jugendlichen aus der rechten Szene
Dienstag, 4. Juli 2006

Entimon-Projekt "Wege aus der rechten Szene" :

Das Projekt hält ein kombiniertes Beratungsangebot für alle Angehörigen von Jugendlichen vor, die der rechtsextremen Szene zugehörig sind. Es deckt dabei vorrangig die Region Süd-Ost-Niedersachsen mit folgenden Arbeitsfeldern ab:

  • Eine qualifizierte Einzelberatung für alle Angehörigen
  • Die Bereitstellung von Informationen, Materialien, Handreichungen für Angehörige und Beratungsstellen
  • Selbsthilfeangebote für Betroffene
  • Qualifizierung und Fortbildung von MultiplikatorInnen in der Elternberatung
  • Aufbau von Netzwerken zur Vermittlung an regionale AnsprechpartnerInnen bzw. betreuende Institutionen

Dazu wurde ein vielseitig qualifiziertes, mobiles Beratungsteam gebildet. Das Beratungsteam ist Teil eines bundesweiten Netzwerkes und in diesem Zusammenhang an einer wissenschaftlichen Konzeptionsentwicklung aus Sicht einer Praxisstelle beteiligt. In dieser Funktion soll das Team Impulsgeber für die Einrichtung weiterer Beratungsangebote (mindestens) für Niedersachsen sein.

Das Projekt ist Teil einer bundesweiten Kooperation, in der mit anderen Praxisstellen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen (Verein "Gegen Vergessen - für Demokratie" Berlin, Uni Bielefeld, FH Bremen, Lidice-Haus Bremen, VAJA Bremen u.a.) über den fachlichen Austausch hinaus, insbesondere an der Konzipierung / Durchführung von Fortbildungs- und Qualifizierungsmodulen für MultiplikatorInnen gearbeitet wird.

Erste Maßnahme zur Planung und bedarfsorientierten Konzeptentwicklung ist eine bundesweite Fragebogenaktion in Kooperation mit dem Lidice-Haus Bremen , die sich an Beratungsstellen und betroffene Angehörige wendet. Näheres dazu finden Sie hier

 

Sie sind Eltern oder Angehörige eines Jugendlichen, der in der rechten Szene ist, oder sie haben Angst, das er/sie in die rechte Szene gerät? Rufen sie uns an, wir beraten sie (auch anonym) - telefonisch - oder persönlich (nach Vereinbarung).

Rufen sie uns an: 0531-12336-42
Ihr Ansprechpartner: Reinhard Koch - Leiter der Arbeitstelle

HINWEIS: Das Projekt ist seit dem 31.12.2006 beendet. Wir sind dennoch weiter bemüht im Rahmen unserer Möglichkeit eine Beratung durchzuführen.